Ob die erste Rollenoffset-Druckmaschine, die Linkslenkung im Automobilbau oder die erste Reiseschreibmaschine – all diese Erfindungen traten von Sachsen aus ihren weltweiten Siegeszug an. Mit Fug und Recht gilt unser Freistaat seit jeher als Land der Tüftler und Erfinder, der Macher und Denker. Es ist die Verbindung aus praktischen Erfahrungen und wissenschaftlichen Know-how, die Sachsen groß gemacht haben. Nach Auffassung der CDU-Fraktion soll das auch so bleiben!

Versprochen. Gehalten.

Fakt ist: In Sachsen steigt seit Jahren die Zahl der Studentinnen und Studenten, die sich für ein duales Studium mit einem Praxisanteil entscheiden. Aktuell sind es über 4.200. Diesen Trend haben wir als CDU bereits 2019 erkannt und die Weiterentwicklung der Berufsakademie Sachsen zur Dualen Hochschule beschlossen. 

Wir halten Wort und haben dafür jetzt im Landtag die Weichen gestellt! Die neue Duale Hochschule Sachsen (DHS) wird ab 01. Januar 2025 die sächsische Ausbildungslandschaft ergänzen – und das mit einem Angebot, welches sowohl für die Wirtschaft als auch die Auszubildenden attraktiv ist!

Die BA Sachsen

Die sächsische Berufsakademie (BA) mit ihren derzeit über 4.200 Studentinnen & Studenten bleiben an den 7 Standorten bestehen und diese bilden künftig die „Duale Hochschule Sachsen“: 

Standorte

Bautzen

428 Studentinnen & Studenten (61, % Technik I 38,8 % Wirtschaft) mit 1.036 anerkannten Praxispartnern*

Breitenbrunn

462 Studentinnen & Studenten (89,2% Sozial- und Gesundheitswesen I 10,8% Wirtschaft) mit 1.001 anerkannten Praxispartnern*

Dresden

982 Studentinnen & Studenten (71,3% Wirtschaft I 28,7% Technik) mit 1.889 anerkannten Praxispartnern*

Glauchau

1.079 Studentinnen & Studenten (59,6% Technik I 40,4% Wirtschaft) mit 2.399 anerkanntem Praxispartnern*

Leipzig

550 Studentinnen & Studenten (66,4% Wirtschaft I 33,6% Technik) mit 715 anerkannten Praxispartnern*

Plauen

337 Studentinnen & Studenten (49,9% Wirtschaft I 27,9% Sozial und Gesundheitswesen I 22,2% Technik) mit 722 anerkannten Praxispartnern*

Riesa

429 Studentinnen & Studenten (66,9% Technik I 33,1% Wirtschaft) mit 1.004 anerkannten Praxispartnern*

 * (Stand: 01.10.2023)

Technik

Wirtschaft

Sozial- und Gesundheitswesen

… und das bietet die neue Duale Hochschule:

Wir erleichtern den Zugang:

Künftig können junge Menschen ohne Abitur gleich nach Abschluss einer mindestens dreijährigen Berufsausbildung mit ihrem Studium beginnen. Sie können dabei aus über 40 spezialisierten Studienangeboten auswählen.

Wir behalten kurze
Wege bei:

Mit ihren sieben Standorten – davon fünf im ländlichen Raum – ist duales Studieren quasi weiterhin „vor der Haustür“ möglich. Damit stärken wir die Regionen abseits der Großstädte.

Wir verzichten auf Studiengebühren:

Wer ein „Studium mit Gehalt“ absolvieren möchte, ist hier weiter genau richtig! Es gibt keine Studiengebühren, dagegen monatliches, festes Einkommen durch eine Ausbildungsvergütung.

Wir machen Bewährtes noch besser:

Die Ausbildung wird weiterhin gemeinsam mit den derzeit über 600 Praxispartnern, wie Unternehmen und Institutionen, durchgeführt. Denn neben gut ausgebildeten Berufsfachkräfte fragt die sächsische Wirtschaft auch verstärkt Personal mit Hochschulabschluss im Sinne eines akademischen Grades nach.

Wir erhöhen die
Akzeptanz:

Die erworbene Qualifikation wird konventionellen akademischen Graden in Deutschland noch eindeutiger gleichgestellt. Denn bisher wurden die Abschlüsse der Berufsakademie noch nicht überall im In- und Ausland als gleichwertig akzeptiert.

Unser Podcast zur neuen Dualen Hochschule. Reinhören und mehr erfahren!

Wir sprechen mit Katja Müller-Pflugbeil, Vorstandschefin der Sächsische Grundstücksauktionen AG und selbst Leipziger BA-Absolventin, und dem CDU-Hochschulpolitiker Oliver Fritzsche.

Auf dem Weg zur Dualen
Hochschule in Sachsen

Frühjahr 2019
Versprochen

Die CDU Sachsen hat darin beschlossen: „[…] Wir wollen, dass Hochschulen und Wirtschaft noch enger kooperieren. Dazu entwickeln wir die Berufsakademie weiter zur Dualen Hochschule. Die starke Bindung zum Mittelstand wollen wir erhalten und die jeweiligen in der Fläche wirkenden Standorte entsprechend der wirtschaftlichen Bedürfnisse profilieren. […]“

Dezember 2019
Fixiert

Die drei sächsischen Regierungspartner haben dazu vereinbart: „[…] Die Koalitionsparteien werden die Berufsakademie Sachsen schrittweise zur Dualen Hochschule Sachsen weiterentwickeln. Dabei sollen das eigenständige Profil mit einem dualen Studium und die Verbundenheit zur mittelständischen Wirtschaft erhalten bleiben, um Wissenstransfer in der Region sicherzustellen. Wir werden 2020 im Dialog mit den Partnern ein Umsetzungskonzept erarbeiten. Dabei soll geprüft werden, inwieweit die Duale Hochschule auch zusätzliche Studienangebote der Pflege- und Gesundheitsberufe vorhalten kann. […]“

ab 2020
Erarbeitet

Die geplante Weiterentwicklung zur Dualen Hochschule brauchte kreative Ideen, klare Vorstellungen und gute Konzepte: Vertreterinnen und Vertreter der Berufsakademie, aus Wirtschaft, Handwerk und Sozialverbänden sowie sächsischen Ministerien und der Politik haben in intensiven Gesprächen die inhaltlichen und organisatorischen Grundlagen vorbereitet.

Dezember 2022
Finanziert

Im Zuge der parlamentarischen Beratungen zum sächsischen Doppelhaushalt 2023/2024 beschlossen die Landtagsabgeordneten auch die notwendigen finanziellen Rahmenbedingungen für die neue Duale Hochschule im Wissenschafts- und Hochschuletat.

2023
Vorbereitet

Die erarbeiteten Konzepte bildeten die Grundlage für den Gesetzentwurf des Wissenschaftsministeriums. Dieser wurde im Jahresverlauf innerhalb der Staatsregierung zweimal beraten und dann nach abschließender Zustimmung an den Sächsischen Landtag als Gesetzgeber übermittelt.

31. Januar 2024
Beschlossen

Der gesetzliche Weg ist frei: Nach eingehenden Beratungen zwischen den Hochschulpolitiker und externen Sachverständigen beschließt der Sächsische Landtag das Gesetz zur Umwandlung der BA Sachsen in die neue Duale Hochschule Sachsen.

ab 01.04.2024
Gründen

Jetzt gilt es! Neben dem noch laufenden Studienbetrieb an der BA Sachsen müsse parallel alle notwendigen Strukturen für die neue Duale Hochschule aufgebaut werden. Dazu gehören z. b. die Bildung eines Gründungssenats, die Ausschreibung und Besetzung wichtiger Verwaltungspositionen wie Rektor und Kanzler, sowie die Anpassung von Studienordnungen etc.

ab 01.01.2025
Starten

Die Duale Hochschule Sachsen wird als vollwertige Hochschule ein neuer wichtiger Bestandteil des Wissenschaftslandes Sachsen sein. Sie steht dann gleichberechtigt neben Universitäten, Fach- und Kunsthochschulen und wird das Erfolgsmodel „Duales Studium“ in unserem Freistaat fortschreiben: Exzellenz in der Lehre wird weiterhin mit den Bedürfnissen der Wirtschaft und der Gesellschaft verbunden.

Videostatement

Statements

Prof. Dr.-Ing. habil. Andreas Hänsel, Präsident der Berufsakademie Sachsen

„Wir sind sehr stolz, dass wir uns als Berufsakademie Sachsen nach jahrelangem zielgerichtetem Wirken im Umwandlungsprozess zur Dualen Hochschule Sachsen, welcher zum 01. Januar 2025 abgeschlossen sein soll, befinden. 

Seit über 30 Jahren ist die Berufsakademie Sachsen ein attraktiver Partner für die Unternehmen und Verwaltungen. Bedarfe der Wirtschaft werden basierend auf unseren internen Steuermechanismen marktorientiert frühzeitig erkannt und sehr flexibel in dualen Studienangeboten berücksichtigt. Bei der Gründung einer Dualen Hochschule in Sachsen kann von den Erfahrungen der Dualen Hochschulen Baden-Württemberg und Thüringen gelernt werden, in dem eine schlanke Gremienstruktur und effiziente Entscheidungsprozesse im Austausch zwischen Akademie und Unternehmen beibehalten werden.“

Dr. Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden

„Dass Menschen ohne Abitur in Sachsen künftig erstmalig studieren können, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Gleichwertigkeit von dualer und akademischer Ausbildung. Frauen und Männer, die im Berufsleben bereits ihr Können und ihre Leistungsbereitschaft gezeigt haben, eröffnen sich so vollkommen neue Möglichkeiten für ihre individuellen Karrierepläne. Das Handwerk hat die Hoffnung, dass dies hilft schneller Fachkräfte für die Unternehmen zu gewinnen und auch den einen oder anderen ermutigt, den Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen.“

Dr. Jörg Brückner, Präsident der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft (VSW)

„Zurecht beneidet uns die Welt um das Modell der dualen Berufsausbildung. Die Verbindung aus Praxisnähe und fachlicher Güte ist gleichermaßen für Auszubildende und Studenten ein Erfolgsrezept. So entwickelte sich die Berufsakademie Sachsen zu einem verlässlichen Ansprechpartner für die Unternehmen im Freistaat. 

Deren Weiterentwicklung zur Dualen Hochschule stärkt den Stellenwert des Dualen Studiums. Das begrüße ich ausdrücklich, denn unser Gemeinwesen profitiert insgesamt davon. Immer steht ein Unternehmen als Praxispartner Pate dafür, dass Studieninhalte in der Praxis Anwendung finden. Im Vergleich zum normalen Studium sind die Abbrecherquoten niedrig und die Bindung unserer Landeskinder an Sachsen besonders hoch. 70 Prozent der dualen Studenten entscheiden sich, nach ihrem Abitur und Studium in Sachsen zu bleiben. Und die Hochschulstandorte abseits der großen Städte tragen dazu bei, die Attraktivität des ländlichen Raums zu steigern.“

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